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Morgentau und Achtsamkeit im Auer-Welsbach-Park: Zwei Stunden zum Ankommen

Manchmal braucht es nicht viel, um wieder bei sich selbst anzukommen. Einen ruhigen Ort. Ein paar bewusste Schritte. Den Blick auf ein Blatt, einen Grashalm oder das Licht zwischen den Bäumen. Und die Bereitschaft, für einen Moment langsamer und still zu werden.

Genau darum geht es bei „Morgentau und Achtsamkeit im Auer-Welsbach-Park“: um eine zweistündige Auszeit im Grünen, mitten in der Stadt. Nicht als sportliche Einheit, nicht als Leistungstraining, sondern als Einladung, den eigenen Atem, den Körper und die Natur bewusster wahrzunehmen.

Ein achtsamer Start in den Tag

Der Auer-Welsbach-Park bietet dafür einen passenden Rahmen. Zwischen alten Bäumen, offenen Wiesenflächen, Wegen und ruhigen Plätzen entsteht Raum, um den Alltag für eine Weile leiser werden zu lassen.

Der Titel „Morgentau“ steht dabei für etwas Feines und Flüchtiges. Für jene kleinen Momente, die oft übersehen werden, wenn wir zu schnell unterwegs sind. Morgentau erinnert daran, dass Achtsamkeit häufig im Kleinen beginnt: in einem bewussten Atemzug, im Kontakt der Füße mit dem Boden, im Wahrnehmen von Licht, Luft, Geräuschen und Bewegung.

Was dich erwartet

In den zwei Stunden wirst du Schritt für Schritt durch einfache Achtsamkeitsübungen begleitet. Du brauchst keine Vorerfahrung. Alles, was von mir angeboten wird, ist eine Einladung. Du entscheidest selbst, was für dich stimmig ist.

Zu Beginn geht es um das Ankommen: bewusst stehen, den Boden spüren, den Atem wahrnehmen, die Schultern sinken lassen. Danach öffnet sich die Aufmerksamkeit langsam für die Umgebung: Geräusche, Gerüche, Licht, Schatten und die Stimmung des Parks.

Achtsames Schlendern - möglichst barfuss - auf einer Wiese lädt dazu ein, das Gehen selbst wahrzunehmen. Nicht als Weg von einem Punkt zum nächsten, sondern als eigene Erfahrung: ein Fuß hebt sich, bewegt sich, setzt wieder auf. Schritt für Schritt entsteht mehr Ruhe, Gelassenheit und Erdung.

Das Kleine bewusst wahrnehmen

Ein besonderer Teil der Einheit ist die sogenannte Morgentau-Übung. Dabei widmest du dich für einige Minuten einem kleinen Ausschnitt des Parks: einem Blatt, einer Baumrinde, einem Grashalm, einer Blüte, einem Stein oder einer Lichtstelle.

Es geht nicht darum, etwas Spektakuläres zu entdecken. Es geht darum, dem Unscheinbaren Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht erlebst etwas, das ich gerne „verzücktes Staunen“ nenne. Was zeigt sich, wenn du wirklich hinsiehst? Welche Formen, Farben, Linien oder Bewegungen werden sichtbar? Was bemerkst du, das dir sonst wahrscheinlich entgangen wäre?

Diese Übung macht erfahrbar, wie sehr sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn wir langsamer werden.

Austausch, Atemraum und Reflexion

Nach der stillen Wahrnehmungsphase gibt es Raum für einen kurzen Austausch zu zweit. Nicht als Diskussion, sondern als achtsames Zuhören: Eine Person spricht, die andere hört zu, ohne zu bewerten oder sofort zu antworten.

Anschließend führt die Einheit zu einem ruhigen Platz unter oder in der Nähe von Bäumen. Dort steht der Atem im Mittelpunkt. Mit einfachen inneren Sätzen wie „Ich nehme auf“ beim Einatmen und „Ich lasse los“ beim Ausatmen entsteht ein kurzer Atemraum, der Körper und Geist sammeln kann.

Fragen zum Mitnehmen
Was tut dir gut, wenn du langsamer wirst?
Was möchtest du öfter wahrnehmen?
Was darf leichter werden?

Diese Fragen müssen nicht sofort beantwortet werden. Manchmal reicht es schon, sie mitzunehmen.

Für wen ist das Angebot geeignet?

„Morgentau und Achtsamkeit im Auer-Welsbach-Park“ richtet sich an alle, die sich eine bewusste Pause gönnen möchten. Du brauchst keine besondere körperliche Fitness und keine Erfahrung mit Meditation oder Achtsamkeit. Wichtig ist nur die Offenheit, dich für zwei Stunden auf ein sehr viel langsameres Tempo einzulassen.

Das Angebot eignet sich besonders, wenn du:

  • den Tag bewusster beginnen möchtest,
  • Natur in der Stadt intensiver erleben willst,
  • einfache Achtsamkeitsübungen kennenlernen möchtest,
  • Ruhe und Erdung suchst,
  • eine neue Routine für dich entdecken möchtest.
 

Achtsamkeit braucht nicht viel Zeit

Am Ende bleibt vielleicht kein großes Ergebnis, keine fertige Erkenntnis, kein spektakulärer Moment. Vielleicht bleibt nur ein Wort, ein Bild, ein Gefühl. Vielleicht mehr Ruhe. Vielleicht ein bewussterer Atemzug. Vielleicht die Erinnerung daran, dass der Boden trägt.

Achtsamkeit muss nicht kompliziert sein. Sie beginnt oft dort, wo wir einen Moment innehalten.

Ein kurzer Morgentau-Moment kann auch im Alltag entstehen: am Fenster, vor dem ersten Termin, beim Gehen durch den Park, beim Blick auf ein Blatt, beim Wahrnehmen eines Menschen oder bei einem einzigen bewussten Atemzug.

Nimm dir zwei Stunden für dich

Starte ruhig in den Tag und erlebe einfache Achtsamkeitsübungen in der Natur – Schritt für Schritt, ohne Vorkenntnisse.

Wann: Sonntag, 08:00–10:00 Uhr
Wo: Auer-Welsbach-Park, Jonglierwiese, 1150 Wien
Gruppe: 4–12 Personen
Mitbringen: wetterangepasste Kleidung, Trinkflasche, ev. Unterlage zum Sitzen oder Liegen

Beitrag: 29 € pro Person
Kostenlos stornierbar bis 24 h vor dem Event. Findet nicht bei Regen oder Sturm statt; Umbuchung oder Rückerstattung möglich.

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Kommentare

  1. Hallo lieber Günther,
    das ist ja eine tolle Überraschung 😍! Danke für deinen lieben Kommentar in meinem Blog – und ich freue mich, dass du nun ebenfalls in die Bloggerwelt eingezogen bist. 😉

    Themen wie Achtsamkeit und Zur-Ruhe-Kommen werden in unserer heutigen Zeit immer wichtiger. Deshalb finde ich es schön, dass du mit deinen Morgentau-Auszeiten Menschen zu mehr Achtsamkeit und Naturverbundenheit einlädst. Für mich ist es leider etwas zu früh bzw. zu weit weg, aber ich wünsche dir viele nette Teilnehmer und Leser für deine Aktion und deinen Blog!

    Um die Reichweite deines Blogs zu vergrößern, möchte ich dir auch empfehlen, bei Verlinkungs-Aktionen teilzunehmen.
    Bei einem Posting wie diesem mit Naturbezug fällt mir zum Beispiel der Blog von Marius (Czoczo) ein, der jeden Donnerstag ein Linkup zu vielfältigen Naturthemen anbietet. Hier geht es zum letzten Linkup, das allerdings bereits abgeschlossen ist:

    https://www.czoczo.de/2026/06/11/nature-thursday-2026-24/

    Aber schon am nächsten Donnerstag gibt es wieder einen neuen Nature Thursday bei Marius, zu dem dein Posting meiner Meinung nach sehr gut passen würde.

    Wenn du wieder einmal etwas zum Thema Waldbaden oder Bäume in deinem Blog schreibst, kann ich dir auch das „Mein Freund, der Baum“-Linkup meiner Blogfreundin Astrid empfehlen. Es läuft jeweils einen ganzen Monat lang, hier geht es zum aktuellen Beitrag:

    https://lemondedekitchi.blogspot.com/2026/05/mein-freund-der-baum-memories-are-made.html

    Falls du Fragen hast, zum Beispiel dazu, wie man sich an Linkups beteiligt, nur her damit. 😊
    Alles Liebe
    Traude(-Maus 😉)
    PS: Mir ist noch ein winziges Detail aufgefallen: In deinem Kommentar hat sich bei der Blogadresse ein „https“ zu viel eingeschlichen. 😉 Falls du magst, kannst du das noch korrigieren – entweder durch Löschen und Neuschreiben des Kommentars oder ganz unkompliziert über die Antwortfunktion.

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